Samstag, 17. September 2011

Einmal ans andere Ende der Welt bitte...

Einmal ans andere Ende der Welt bitte...
 Am Donnerstag um 10:30 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Frankfurter Flughafen. Vier Stunden spaeter war ich bereits in der Luft auf dem Weg nach Shanghai. Kaum im Flugzeug angekommen, fuehlte ich mich schon nicht mehr in Deutschland, da die FlugbegleiterInnen alle chinesisch waren und auch viele der Passagiere. Es wurde Chinesisch und Englisch gesprochen, die Filme auf den wenigen Bildschirmen hatten englische und chinesische Untertitel, das Essen war teils deutsch und teils chinesisch... Nach zehn Stunden Flug war Teil eins der Reise geschafft. Die Einreise am Freitagmorgen in Shanghai war kein Problem und ich sah mir ein bisschen die Stadt an. Die Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit zwangen mich dazu, ein paar Stunden in einem Teehaus zu verbringen. Dort bekam ich den Kulturschock, der in Australien bisher ausblieb. Die haben keine Toilettensitze! Ein paar Stunden spaeter war ich unterwegs nach Sydney. Endlich konnte ich etwas im Flugzeug schlafen, so dass die weitere Anreise im Gegensatz zu vorher recht entspannt verlief. Im Flughafen angekommen am Samstagmorgen habe ich mir erst mal eine Vodafone Sim Karte besorgt mit 29 Dollar Guthaben, fuer die ich dann 150 Australische Dollar vertelefonieren kann. Leider habe ich zwar Netz, aber kein Internetempfang. Ich werde wohl noch eine zweite Sim Karte von Optus besorgen muessen. Eine Zahnbuerste hab ich mir auch gleich noch besorgt. Somit konnte es weiter gehen. Da keine Zuege vom Flughafen fuhren an diesem Tag, gab es einen kostenlosen Bus zur Central Station, von dort aus drei Stationen zum Circular Quay und mit der naechsten Faehre nach Manly Wharf. So konnte ich gleich am Sydney Opera House und an der Harbour Bridge vorbeifahren. Ein wahnsinnig schoenes Bild bei herrlichem Fruehlingswetter! In Manly angekommen ging es dann ganz fix mit dem Taxi zur Uni, kurz eingecheckt und dann auf ins Zimmer im zweiten Stock. Ein Doppelzimmer mit Hochbett ist es geworden, dafuer aber mit Bad und Kueche. Der Standard im Zimmer erinnert mich stark an England, konnte mich also nicht schocken und ist fuer drei Monate voellig ok. Nach ner kurzen Dusche gab es gegen Abend ein kurzes Dinner und nach einem kurzen Besuch im PC-Raum bin ich gegen 20Uhr erst mal schlafen gegangen...

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